Wozu das alles hier?

Dieser Blog ist eine Ergänzung meiner eigentlichen Website unter www.buschardt.de.

Von Zeit zu Zeit füttere ich diesen Blog mit Zitaten aus den Medien und kommentiere sie mit meinen Anmerkungen. In der Rubrik “Querschläger” finden Sie meine Kolumnen für die Zeitschrift “Begegnung” (Hrsg: Auswärtiges Amt).

Kritik und Anmerkungen? Ich freue mich auf Ihre Mail.

Viele Grüße,
Tom Buschardt

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Querschläger: Typisch deutsch(e) Identität

Ab und an müssen wir Deutsche in den Selbstfindungsprozess einsteigen. So auch in dieser Ausgabe der BEGEGNUNG. Dabei ist es manchmal schon interessant, auf welche nicht-deutsche Inspiration man stößt, wenn man sich mit dem Thema “Deutsche Identität” auseinander setzen muss. Dabei findet der Selbstfindungsprozess nicht unbedingt – aber es ist auch typisch deutsch, sich mit der Suche abzufinden. Die Heimatlosigkeit einer deutschen Identität ist vermutlich ihre Kernkompetenz.

Hier als PDF: Querschläger: Typisch deutsch(e) Identität

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Querschläger: In Deutschland nur mit “Schere im Kopf”…

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – darf man darüber in Deutschland ungezwungen schreiben? Nicht unbedingt, aber irgendwie doch. Denn wenn man für eine Kolume schreibt, die in einer Zeitschrift unter Herausgeberschaft des Auswärtigen Amtes erscheint, müssen Worte gut gewählt sein. Ist das schon die “Schere im Kopf”, mit der wir Journalisten unsere freiwillige Selbstzensur umschreiben?

Querschläger: Schere im Kopf

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Irgendwas mit Medien…

Muss das wirklich sein? Muss jede und jeder tatsächlich bei den Medien arbeiten? Und vor allem: Was sind das für Kriterien, nach denen junge Menschen sich für Medienberufe berufen fühlen? Ich weiß: Ein Medienberuf muss allein schon wegen der Pressefreiheit jedem Menschen offen stehen – aber wäre manchmal weniger nicht mehr?
Querschläger: Irgendwas mit Medien…

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Ballack: “Scheiss FC Köln”

Nun ja, das Recht auf freie Meinungsäusserung mal dahingestellt. Einem Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft steht diese Aussage sicher nicht zu – wohl aber Michael Ballack als Kapitän des Kölner Erzrivalen Leverkusen. (Ich schreib das übrigens hier als Kölner.)

Fußball wird eh schon seit Jahren weichgespült und im Stadion größtenteils von Fanbeauftragten der Vereine inszeniert. Da braucht es Typen mit Ecken und Kanten und auch etwas Gossenjargon. Ballacks Zitat riecht nach Zigarre, Bier (mit Alkohol), Bockwurst (ohne Geflügel und Biofleisch) und Kurven-Stehplatz. Nach Fußball der 80er Jahre, lange bevor die UEFA den Sitzplatzzwang einführte.

Problematisch und oberpeinlich ist aber das, was in Ballacks Umfeld dazu passiert, denn die Schadensbegrenzer richten den eigentlichen Schaden an:

Bayer-Kommunikationschef Meinolf Sprink:

„Michael ist mehr Opfer als Täter. Der Vorsänger hat ihm die Worte vorgegeben.“

Klub-Boss Wolfgang Holzhäuser:

„Michael wusste gar nicht, was er auf dem Zaun sollte.“

Ja ne, ist klar: Der Top-Führungsspieler der Nationalmannschaft, international erfahren, der seine Mannschaft 2006 zum WM-Dritten führte – der soll so unselbstständig sein, dass er nur das nachplappert, was ihm ein Einheizer vorsagt? Ballack, der nach all den Jahren seiner Karriere nicht weiß, was man mit einem Megaphon auf einem Stadionzaun macht?

Wenn Ballack noch etwas von dem hat, was ihn auf dem Platz ausgezeichnet hat: – nämlich spielerische Brillianz aber auch die Bereitschaft, mal so richtig mies und nickelig zu sein und in einer kritischen Situation das Bein stehenzulassen und Foul zu spielen, wenns der Mannschaft dient – dann verbietet er als erstes Sprink und Holzhäuser den Mund.

Lösung: Tim Wiese musste für ein „Scheiss HSV“ 8.000 Euro Strafe an den DFB zahlen. Michael Ballack sollte 10.000 Euro an den DFB bezahlen. Danach lässt er sich dann von den Medien zitieren: „Das wars mir wert“ – und wird definitiv zur Fanikone der Leverkusener.

In Köln werden wir ihn dann trotzdem nicht mögen. Aber das tun wir auch ohne seinen Auftritt nicht, denn er ist halt ein Leverkusener.

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Letztes von Dr. No

Erstmalig muss ich in der Rubrik „Zitate“ mal ohne Zitat arbeiten, weil es keins gibt.

Prof. Dr. Dirk Jens Nonnenmacher ist derzeit das besste Verkaufsargument für Medientrainings und Personal Coaching in Deutschland. Danke!

Seine Medienauftritte in der Vergangenheit waren geprägt von der Unfähigkeit (und des Unwillens) eines Spitzenmanagers, der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen.

Es ist groteskt heutzutage davon auszugehen, dass ein Unternehmen ohne professionelle externe Kommunikation geführt werden kann – insbesondere, wenn das Unternehmen wie im Falle der HSH Nordbank von politischen Entscheidungsträgern beeinflusst wird.

Legendär sind die wenigen Pressebegegnungen Nonnenmachers vor laufenden TV-Kameras, in denen Journalisten IHM eine Frage stellen und Hilmar Kopper für ihn antwortet. Ist Nonnenmacher wirklich so gehandicapt in der Kommunikation, dass es solcher Mittel bedarf? Sagt nicht schon die Mutter zu ihrem Kinde: „Antworte bitte, wenn Du etwas gefragt wirst?“

Pech für Nonnenmacher, dass Kopper angesichts der massiven Vorwürfe gegen Nonnenmacher sich nicht mehr schützend vor ihn gestellt hat.

Dabei ist es (vorerst) unerheblich, ob Nonnenmacher (Spitzname der Medien: „Dr. No“) im Sinne der Anklage schuldig ist oder nicht.

Viel entscheidender ist, dass durch seine Null-Auftritte vor Medien, Journalisten natürlich auch anders (= härter, aggresiver) an die Recherche rangehen. Um so dankbarer sind dann die Ergebnisse, wenn man tatsächlich etwas findet. Und Vorwürfe wie zum Beispiel, man habe direkt oder indirekt dazu beigetragen, dass einem unliebsamen Kollegen fingierte Kinderpornofotos untergeschoben werden, darf kein normaler Mensch unkommentiert lassen. Schuldig oder nicht – Schweigen ist hier keinesfalls Gold.

An Nonnenmacher kann man spekulieren, ob der Schaden nun für ihn geringer ausgefallen wäre, hätte man ihn in der Öffentlichkeit zuvor eher positiv wahrgenommen.

Ich bin mir sicher, dass das der Fall wäre.

Beispiele gibts ja genug. Täglich neu, auf den News-Seiten von Online und Print.

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“Reden se nicht, Offer”

Nach dem öffentlichen Aussetzer von Wolfgang Schäuble gegenüber seinem Sprecher Michael Offer, trat dieser zurück. Gut so. Mehr kann man seinen Minister nicht beschämen. Man mag darüber schwadronieren, ob ein verbeamteter Sprecher tatsächlich mit einem Rücktritt ein Risiko eingeht – aber der Rückfall in die Sicherheit steht ihm zu, hat doch auch der Regierungssprecher die Möglichkeit zum ZDF zurückzukehren, sollte er scheitern.

Die Aussagen von Schäuble waren im Grunde genommen unproblematisch – wenn er sie im internen Mitarbeiterstab und unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen hätte. Die größte Professionalität zeigte zunächst sein Sprecher Offer, der die Äußerungen seines Ministers weder direkt noch indirekt kommentierte. Weder seine Mimik noch seine Körpersprache ließen Rückschlüsse auf seine Verärgerung zu – von der man getrost ausgehen kann, da er hier vor laufender Kamera vorgeführt wurde.

Dass Schäuble dann nach kurzer Unterbrechung ohne Offer vor die Presse trat und ihn dann in Abwesenheit weiter abkanzelte, fällt zu 100 Prozent auf Schäuble zurück. Nach der anfänglichen Belustigung der anwesenden Journalisten kippte die Stimmung zugunsten Offers.

Auch wenn er hier PR-Dienstleister für die Journalisten ist, so genießt er doch einen ausgezeichneten Ruf und hohe Anerkennung unter den in Berlin akkreditierten Journalisten. Offer ist einer von ihnen – er gehört zur Zunft.

Betrachtet man die anschließende Entschuldigung Schäubles unter diesem Aspekt, so dient Schäubles Entschuldigung eher seiner eigenen Reputation, als der Wiederherstellung des Rufes seines Sprechers.

Eine möglich Antwort, mit der Schäuble die Situation auch gut hätten retten können, würde etwa wie folgt lauten können:

„Damit Sie Zeit und Gelegenheit haben, sich auf die Zahlen richtig einzustellen, schlage ich vor, wir unterbrechen kurz für 15 Minuten und beginnen dann mit der Pressekonferenz. Dass die Zahlen jetzt noch nicht vorliegen liegt daran, dass Herr Offer und sein Team noch einmal sorgfältig geprüft haben, damit wir Ihnen hier nichts falsches rausgeben. Und dazu kommt noch: Die Zahl der Kopiergeräte im Finanzministerium ist reduziert worden“.

Erst danach kann Schäuble hinter den Kulissen seinem Team den Kopf waschen. Oberste Regel: Mach nie die Fehler Deiner Teams ohne Not öffentlich – du schwächst Dich damit immer selbst.

Der Satz: Kann mir mal einer den Offer herholen? Wir warten noch. Er soll den Scherbenhaufen schon selber genießen.” schadet Schäuble mehr, als seinem (Ex-) Sprecher.

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Sparkasse: Lustiges Kundenbingo + PR-Desaster

Es gibt ja keine PR-Dummheit, die nicht irgendwann irgendwer ausprobiert. Diesmal ist es die Hamburger Sparkasse (Haspa), die nach einem NDR-Bericht nun öffentlich zugeben muss, dass sie ihre Kunden per Softwaresystem ‚Sensus’ in die Kategorien „Abenteurer, Hedonisten, Bewahrer“ eingeteilt hat. Zumindest formal funktioniert das Krisenmanagement: Man versichert, die sogenannten „psychologischen Profile“ zu löschen. Fein.

Bleibt nur noch die professionelle Aufarbeitung in der Öffentlichkeit – und da schlagen wir PR-Leute uns dann vor Lachen die Schenkel blau:

„Die Haspa hat ‚Sensus’ genutzt, um die Bedürfnisse ihrer Kunden noch besser zu verstehen“, heißt es in einer Erklärung der Bank. Man bedaure, „dass es in der öffentlichen Wahrnehmung zu Missverständnissen gekommen“ sei. (zitiert nach SPIEGEL Online)

Damit ich das jetzt auch richtig verstanden habe: Die Kunden ärgern sich darüber, dass sie als Abenteurer, Hedonisten und Bewahrer eingestuft werden und die Bank entschuldigt sich nicht für ihr Fehlverhalten, sondern dafür, „dass es in der öffentlichen Wahrnehmung zu Missverständnissen gekommen“ sei.

Reden wir Klartext: Da liegt ein Haufen auf dem Gehweg. Und der Verursacher bedauert nicht den Haufen auf dem Gehweg, sondern dass es in der „nasalen Wahrnehmung der Passanten zu Irritationen kommen könnte“.

Das faszinierende an dem Statement der Hamburger Sparkasse ist, dass Journalisten und Öffentlichkeit es einfach so hinnehmen und unkommentiert weiterverbreiten. Also scheint die Mechanik immer noch zu funktionieren.

Nun weiß ich aus dem eigenen Tagesgeschäft auch, dass z.B. bei einem Callcenter einer Online-Bank jemand als nicht kreditwürdig eingestuft wird, der nur eine Mobilfunknummer angibt (= kein fester Wohnsitz?) und deshalb durchs Raster rasselt, ohne jemals davon zu erfahren, was der wirkliche Grund für den Ausschluss war.

Banken werden ihre Kunden immer einsortieren und scoren. Machen wir uns nix vor. Der eine wird vom Filialleiter beraten – der andere vom Azubi im zweiten Lehrjahr. So läuft das da nun mal.

Vermutlich wird die Haspa nun eine Unternehmensberatung für viel Geld beauftragen, nach Alternativen zu suchen. Das Ergebnis liefere ich hier gerne gratis vorab: Nehmen sie doch Zahlen. Oder Buchstaben. Aber nicht 1, 2, 3. Sondern eine unverfängliche Kombination: 1 (= Abenteurer), A (= Hedonisten), Alpha (= Bewahrer).

So ist jeder Kunde ein 1er-Kunde, ein A-Kunde oder ein Alpha-Kunde.

Und es ist nicht mehr so schlagzeilenfähig, wenn es dann doch mal auffliegt.

Hier zwei historische Vergleiche nach dem selben Prinzip:

Wolfgang Clement, 7.8.2008:
Wenn Parteifreunde vor Ort das Gefühl haben, ich hätte sie im Stich gelassen und ihnen deshalb mit meinem Kommentar geschadet, dann bedaure ich das.

Cem Özdemir, 26.7.2002: ”
So sehe ich mich seit gestern Nachmittag mit dem Vorwurf konfrontiert, dass ich unberechtigterweise dienstlich erworbene Bonusmeilen für private Flüge verwendet habe. Diesen Vorwurf kann ich nicht entkräften.”

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“Schießt das Flugzeug ab” – von Bombenpäckchen und Politikern

In der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), einem Provinzblättchen zu dessen Marketingkonzept es seit Jahrzehnten gehört, jede noch so dünne Buchstabensuppe von Politikern auf Papier zu drucken, äußert sich Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann mit folgendem Zitat:

Wir brauchen rasch Klarheit, dass die Bundeswehr Frachtflugzeuge mit einer Bombe an Bord notfalls auch abschießen darf, wenn die Maschine von Terroristen als Waffe missbraucht wird“

Damit verdanken wir ihm und der NOZ die Beweisführung, dass Politiker und Logik nicht unbedingt eineiige Zwillinge sind. Vielen Dank.

Doch nun zum Inhalt: Schünemann übersieht hier in der Eile nach der besten Schlagzeile, dass es einen Unterschied gibt zwischen von Terroristen gekaperten Flugzeugen (= der Terrorist fliegt die Maschine) und einer Frachtmaschine, bei der ein nicht terroristischer Pilot das Flugzeug kontrolliert (= ein gefährliches Paket ist im Frachtraum). Sowohl der Pilot, als auch Bundeswehr und die am Boden befindliche Bevölkerung dürften also ein gesteigertes Interesse daran haben, dass die Maschine von dem Piloten kontrolliert gelandet wird. Nicht unbedingt am Passagierterminal, sondern auf einem abgelegenen Flugplatz, z.B. auf einer Militärbasis.

Nach der Schünemannschen-Logik dürfte ich auch meinen Postboten mit einem gezielten Kopfschuss hinrichten, weil er sein Fahrrad vor meiner Eingangstür abstellt und sich dann mit schnellen Schritten Richtung Nachbarhaus entfernt.

Und wie soll man ein solches Zitat nun verbessern? Gar nicht. Ersatzlos streichen. Einzige Ausnahme: Schünemann und seine Berater praktizieren ihre Kommunikationsstrategie nach dem Prinzip des Schauspielers Curd Jürgens: „Es ist doch egal, was die Presse schreibt. Hauptsache, der Name ist richtig“. In diesem Fall läge ich natürlich total daneben.

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“Vater Nazi = Sohn Propagandist”

In der Auseinandersetzung um die Zukunft von Stuttgart21 vergriff sich Baden-Württembergs CDU-Generalsekretär Thomas Strobl [hat sich inzwischen entschuldigt] im Ton gegenüber Schauspieler Walter Sittler. In einem Newsletter schrieb Strobl: „Sein Vater war Nazi-Funktionär und arbeitete für Reichspropagandaminister Joseph Goebbels: Walter Sittler, Propagandist der S21-Bewegung“.

Sittler bezog dazu wie folgt Stellung (zitiert nach n-tv):

Ich habe ihm eine Mail geschrieben, um ihn auch auf die sachlichen Unrichtigkeiten hinzuweisen. Denn mein Vater hat ja für das Auswärtige Amt gearbeitet und nicht für das Reichspropagandaministerium. Er war auch nicht Funktionär, sondern Parteimitglied, das habe ich ihm nur der Vollständigkeit halber geschrieben. Aber ich habe nichts kommentiert. Da gibt es von meiner Seite nichts zu kommentieren. Die Vergangenheit ist Teil unserer Familie. Aber ich bin nicht verantwortlich für das, was meine Eltern getan haben.“

Die Haltung von Walter Sittler ist professionell: Nicht er kommentiert und begibt sich in die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, sondern er lässt Vertreter von Grünen und SPD für sich sprechen und den Kampf ausfechten. Sehr gut. Das Zitat mit dem Hinweis auf „Da gibt es von meiner Seite nichts zu kommentieren“ ist absolut ausreichend. Nur wenn (!) er den Bezug zur Vergangenheit aufgreift, dann sollte er seine Mutter da raushalten („Eltern“) um nicht unnötig den Kreis der Betroffenen zu erweitern. Ferner wäre der Satz „Aber ich bin nicht verantwortlich für das, was meine Eltern getan haben“ ersatzlos zu streichen. Oder aber, wenn er es noch positiv drehen möchte, sollte er mit Bezug auf Stuttgart21 formulieren:

Ich bin verantwortlich für das Verhalten meiner Familie in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft – und deshalb gilt mein politisches Engagement dem Gefühl vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich zu Recht [so ist ja seine Position, Anm. d. Autors] gegen Stuttgart21 wehren.“ Und bei Bedarf noch hinten dran: „Über alle parteipolitischen Grenzen hinaus.

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Woge Du Welle! Energie & Umwelt

Ist es wirklich so dramatisch, wenn ein Wal mal im Kreis schwimmt und in Norddeutschland ein Vögelchen vom Himmel plumpst? Irgendwie schon – und irgendwie aber auch nicht. Die größte Herausforderung an die Evolution braucht nämlich Energie: Der Mensch! Querschläger: Energie und Umwelt

PS: Damit Sie nicht lange suchen müssen – die Schlagzeile im PDF stammt aus Wagners Rheingold.

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