Rösler & taz – Wie doof muss man eigentlich sein?

Gut, die Fragen der taz  an Philipp Rösler laufen keine Gefahr, jemals für den Henry-Nannen- oder Grimme-Preis nominiert zu werden. Und ja, das Interview ist dämlich. Aber kommt das bei der taz  nicht schon mal vor? Meine Güte, es ist die taz! Die haben wir früher nur wegen der originellen Bildunterschriften gekauft – die gibt es jetzt auch nicht mehr.

Nun hat die Pressestelle der FDP das Interview zurückgezogen. Das ist ihr gutes Recht und sollte auch zu den Möglichkeiten gehören, wenn die Absprachen vorher so getroffen wurden.

Aber die traurige Figur in dem ganzen Theater ist der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Dieser war offenbar nicht in der Lage, selbst während des Interviews zu reagieren und dann auch die Führung zu übernehmen. Schwaches Bild.

Und Springers WELT legt noch ersthaft die Online-Schlagzeile nach: “…und mit kleinem Penis regiert man schlechter?” Weiterlesen

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Waruhm fersteht misch kainer?

Klar. Die in der Grundschule haben noch Platz im Kopf. Bringen wir ihnen möglichst viel auf einmal bei, statt einfach nur lesen, schreiben, rechnen. Bildungspolitiker schreien danach, möglichst früh mit allem anzufangen. Das mag ja sein – aber überfrachten wir die Kleinen damit nicht auch ein wenig? Jetzt sollen sie die Fremdsprachen der Nachbarländer aus den Grenzgebieten lernen. Damit wäre Englisch schon mal weg vom Fenster…

Hier als PDF: Waruhm fersteht misch denn kainer?

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Alles voller SchlimmfinderInnen

Frauen wollen nach oben? Ja klar. Bin ich sofort dafür. Aber nicht auf Quote. Wer Generälin werden will, muss auch bereit sein auf dem Weg nach oben zu töten und mit dem Messer zwischen den Zähnen in erster Reihe zu kämpfen. So, die Logik des US-Militärs, die gar nicht mal so doof ist. Und mit lackierten Fingernägeln ist es in Grabenkämpfen nun mal so, dass man sich Dreck unter die Nägel macht.

Hier als PDF: Liebe SchlimmfinderInnen

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Lars und die Höhlenmenschen…

Wie modern darf Schule sein? Und was muss man an Moderne von den Lehrkräften abverlangen, wenn sie sich weigern, mit der Zeit zu gehen? Kinder und Jugendliche müssen einen Lehr- und Lernbetrieb vorfinden, der realitätsnah und wirtschaftstauglich ist. Verpeilte Blaumatrizen-Pädagogen sind da fehl am Platze und müssen raus aus der Schule!

Hier als PDF: Querschläger: Lars und die Höhlenmenschen

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“Sozialverträglich” ist asozial!

Ich gebe zu, den Einstieg zu dieser Kolumne musste ich etwas umschreiben, sonst wäre der Auftraggeber ohnmächtig vom Stuhl gekippt. Aber hier geht es wirklich mal um die Frage, was man als Firma noch als “sozialverträglich” bezeichnen kann und wo der unternehmerische Freitod seine Bahnen sucht. Warum kommen die Schwachen in Unternehmen weiter als die Starken? Das darf nicht sein.

Hier als PDF: Querschläger: “Sozialverträglich” ist asozial!

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Kunst: Ja ich bin süchtig, habe aber gelernt damit umzugehen.

Kunst muss man richtig mögen, oder man lässt es.  Aber wehe, man wird so richtig von ihr gepackt und muss sich dann für den Rest seines Lebens damit herumschlagen. Dann wird die Süße Last zur Qual – oder die Qual zur Lust.  Denn da draußen lauern nicht nur Künstler auf ihr Opfer, sondern auch Galeristen, Auktionshäuser – und Scharlatane.

Hier als PDF:  Querschläger: Ich bin süchtig (Kunst), habe aber gelernt damit umzugehen.

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Epic win: Anarchie als Demokratie – LIKE

Die Demokratie erfindet sich im Internet neu. Anonymous hin oder her – demokratische Strukturen verändern sich in der Gesellschaft gerade und vor allem wegen der Möglichkeiten, die das Internet bietet. Aber mit einem Klick auf “like” ist noch kein demokratischer Vorgang gestartet – geschweige denn, eine gesellschaftliche Veränderung herbeigeführt. Aber: Statt Sitzblockade – DOS-Attacke. Warum eigentlich nicht? Ein Plädoyer für mehr demokratische Anarchie…

Hier als PDF: Querschläger: Epic win: Anarchie als Demokratie – LIKE

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Querschläger: Zladdi und die Hohlbratzen

“Schule, Karriere Zukunft” – das Heftmotto der BEGEGNUNG ist Unfug. Netzbeschmutzer? Wegen mir – bin ich halt ein Netzbeschmutzer, aber die “Zukunft” gehört an den Anfang. Denn nur dann macht Schule Sinn und die Karriere hat eine Chance. Medien-Karrieren sind dabei die Seuche unserer Gesellschaft. Ach, was reg ich mich hier beim Schreiben des Teasertextes eigentlich nochmal auf? Lesen Sie doch einfach das PDF…

Hier als PDF: Querschläger: Zladdi und die Hohlbratzen

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Querschläger: Typisch deutsch(e) Identität

Ab und an müssen wir Deutsche in den Selbstfindungsprozess einsteigen. So auch in dieser Ausgabe der BEGEGNUNG. Dabei ist es manchmal schon interessant, auf welche nicht-deutsche Inspiration man stößt, wenn man sich mit dem Thema “Deutsche Identität” auseinander setzen muss. Dabei findet der Selbstfindungsprozess nicht unbedingt – aber es ist auch typisch deutsch, sich mit der Suche abzufinden. Die Heimatlosigkeit einer deutschen Identität ist vermutlich ihre Kernkompetenz.

Hier als PDF: Querschläger: Typisch deutsch(e) Identität

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Querschläger: In Deutschland nur mit “Schere im Kopf”…

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – darf man darüber in Deutschland ungezwungen schreiben? Nicht unbedingt, aber irgendwie doch. Denn wenn man für eine Kolume schreibt, die in einer Zeitschrift unter Herausgeberschaft des Auswärtigen Amtes erscheint, müssen Worte gut gewählt sein. Ist das schon die “Schere im Kopf”, mit der wir Journalisten unsere freiwillige Selbstzensur umschreiben?

Querschläger: Schere im Kopf

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